Terrassenfliesen aus Naturstein

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Unter dem Begriff „Naturstein“ werden verschiedene Steinarten mit unterschiedlichen Eigenschaften zusammengefasst. Dazu gehören Granit, Basalt, Quarzit, Travertin, Kalkstein und Schiefer, wobei Schiefer an sich kein Gestein, sondern eine Schichtung verschiedener Steinarten ist. Der besondere Reiz des Materials liegt in der von der Natur über Jahrmillionen geformten Optik, von der haptischen Beschaffenheit bis hin zur Farbe. Da jede Steinart spezifische Eigenschaften aufweist, können hier nur einige allgemeingültige Vor- und Nachteile aufgeführt werden. Sollte Ihr Herz für Naturstein schlagen, müssen Sie die Eignung der präferierten Steinart genau prüfen.

Vorteile:

  • Naturstein ist ein witterungs- und meist auch frostbeständiges, sehr haltbares Material. Eine Ausnahme ist Schiefer.
  • Die verschiedenen, von der Natur vorgegebenen Farben vermitteln einen harmonischen und natürlichen Eindruck.
  • Manche Natursteine dunkeln nach oder setzen eine leichte Patina an, wodurch sie ästhetisch an Reiz gewinnen.
  • Flecken verblassen im Laufe der Zeit durch Witterungseinflüsse.
  • Natursteine sind frei von Giftstoffen.
  • In den Rutschsicherheitsklassen R11 bis R13 sind Natursteine rutschhemmend.
  • Alte Platten können problemlos saniert werden.
  • Je nach Steinart sind Terrassen aus Naturstein pflegeleicht und wartungsarm bzw. wartungsfrei.

Nachteile:

  • Polierte Natursteine werden bei feuchter Witterung schnell rutschig.
  • Die Verlegung von Natursteinplatten ist mit erheblichem Aufwand verbunden.
  • Die Umgestaltung von Natursteinterrassen ist relativ umständlich und gehört in die Hände eines erfahrenen Experten.
  • Werden Natursteine an schattigen, feuchten Stellen verlegt, ist mit Moosbewuchs zu rechnen.
  • Es gibt nur eine beschränkte Auswahl an Formen.
  • Natursteine sind nicht fleckbeständig und verfärben sich – je nach Porosität – im Laufe der Jahre.

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